Liebe Uhreninteressierte, 

meine Webseite soll Ihnen die Geschichte der Uhrmacherei und das Berufsbild des Uhrmachers näherbringen.   

Überall dort, wo ein geregelter Tagesablauf eingehalten werden sollte, entstand zunehmend Bedarf an Uhren. So wurden Klöster, Burgen, Kirchen, Rathäuser mit einfachen Eisenuhren und einer Glocke ausgestattet. Jeder Bewohner in der Nähe konnte so seinen Tagesablauf danach einrichten. Aus den auf Uhrenteile spezialisierten Schlossern gingen so die ersten Uhrmacher hervor. 

Eigene Uhren im Privatbesitz gab es für den normalen Bürger noch nicht.  Nur Adelige konnten sich die teuren Uhren leisten, die gleichzeitig Statussymbol waren. 

Mit der aufkeimenden Wissenschaft der frühen Neuzeit wurden die Anforderungen an die Genauigkeit der Uhren deutlich höher. Hatten die ersten Uhren meist nur drei oder vier Zahnräder, eine Spindelhemmung und nur einen Zieger, so wurde die Uhrentechnik jetzt verfeinert und die Uhr erhielt einen Minutenzeiger dazu.  Die Ganggenauigkeit und die Gangdauer wurden erhöht und es kamen Zusatzfunktionen dazu, wie Schlagwerke oder astronomische Anzeigen.  Diese astronomische Uhren verfügten über einen Kalender,          zeigten Mond - und Sonnenfinsternisse, Tierkreiszeichen, Tag - und Nachtlänge, Mondphase, etc. anzeigten. Diese faszinierenden Uhren waren so etwas wie die ersten Computer des letzten Jahrtausends, eine technische Sensation. 

Alle bisherigen Uhren waren noch mit Gewichten als Antrieb ausgestattet. Erst im 15. Jahrhundert wurden die ersten Uhren tragbar, da man nun die Uhren mit Zugfedern ausstattete, dazu eine Unrast, die durch Schwingung die mechanische Kraft in möglichst gleichmäßige Zeitabschnitte einteilte. Es entstanden die ersten tragbaren Uhren in Dosen - oder in Zwiebelform.  Diese wurden anfangs nur mit einem Zeiger ausgestattet, da sie noch nicht genau liefen.  Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurden sowohl die Großuhren, als auch die Kleinuhren kontinuierlich technisch verbessert, sodass sie immer präzisere Gangwerte erreichten. Der Schweizer Ankergang, den wir heute in den meisten mechanischen Kleinuhren haben, trug sehr viel zur Ganggenauigkeit bei.  











 Uhrenreparaturwerkstatt Müller
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